YAK YOGI & YETI
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Eine Stupa und ein Wald aus Stützpfeilern

5/31/2015

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Nach dem gelungenen Auftakt meines Aufenthalts. Verbrachte ich am 30.05 meinen ersten Tag auf nepalesischem Boden. Nach dem Frühstück übernahm mein wunderbarer Gastgeber die Rolle des Tour Guides und zeigte mir ein Kathmandu wie ich es sonst wohl nicht kennengelernt hätte. Zuerst musst ich jedoch das am Vortag in Delhi zurückgebliebene Gepäck vom Flughafen abholen. Alles lief tadellos und wenn ich mich nicht irre hat es der gesamte Inhalt des Rucksacks ebenfalls bis nach Kathmandu geschafft.
In einem gemieteten Taxi machten wir uns auf den Weg. Unsere erste Haltestelle war die Boudanath Stupa, eine heilige Stätte des Buddhismus und eins der religiösen Zentren von Kathmandu und Umgebung. Durch ein kleines Tor zwischen den Hausreihen betritt man den grossen Platz in dessen mitte sich die Stupa befindet. Bei näherer Betrachtung fällt einem auf, dass bereits das Betreten dieses heiligen Ortes Teil des Rituals ist. So wie man sich hier auch gegenseitig grüsst, heben Gläubige die den Platz betraten kurz die zusammengepressten Hände zum Kinn als würden sie beten. Dieser Gruss gilt den Göttern und dient dazu ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
In ihrem unschuldigen weissen Gewand ragt die Stupa in den Himmel. Die fünf Stufen aus denen sie besteht, sind ein Symbol für die fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Wind und Geist. Die Zahl 5, findet sich als heilige Zahl öfters in den Schriften und Praktiken des Buddhismus. Anhänger umrunden in ihren Gebeten 5 mal die Stupa und verweisen damit auf die 5 meditativen Versenkungsstufen des Buddhas. Eine kleine Ringmauer die die Stupa umgibt bildet die unterste Stufe. Nach aussen hin befinden sich in dieser kleine Gebetsmühlen die man bei der Umrundung des Monuments drehen kann. Gekrönt wird das ganze von einer goldenen Spitze auf der man die Augen des Buddhas abgebildet sieht, die in alle vier Himmelsrichtungen blicken. Aber nicht nur die Stupa ist ein richtiger Blickfang sondern auch die sie umgebenden Häuser.
Selbst dieses riesige Monument wurde von dem Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen. Kleine und grosse Risse ziehen sich durch Ringmauer und Stufen. Die goldene Spitze mit ihren 13 Stufen ist umgeben von einem Bambusgerüst und wenn man zufälliger weise eine Wasserwaage dabei hat, stellt man sogar fest, dass eine Stufe schiefer ist als die andere. Auf dem Weg, der um die Stupa herum führt wurden grosse Mengen Schutt zusammengetragen und behindern nun den Rundgang.

Unser Tour durch Kathmandu führte uns als nächstes nach Patang, das Stadtviertel, das ich mit einem Wald aus Stützpfeilern vergleiche. Unser Spaziergang durch die engen Gassen wurde zum Eierlauf zwischen den hölzernen Stützpfeiler und jeder der sich bezüglich der Körperhöhe über der neplesischen Norm befindet musste sich auch vor den Querstreben in Acht nehmen. Beides dient dazu die brüchigen Wände der alten Häuser zu stützen und ihnen bei weiteren Beben halt zu geben.

Als letztes besuchten wir das traditionelle gesellschaftliche Zentrum von Kathmandu, den Durbar Square. Als ein UNESCO Weltkulturerbe wurde diesem Platz auch in den Medien viel Aufmerksamkeit zuteil. Das Herz des Platzes, der königliche Palast, ist von tiefen Rissen zerfurscht und einige der riesigen Mauern neigen sich gefährlich dem Boden entgegen. Das Gebäude ist noch immer unbetretbar. Selbst der Platz drum herum wurde weitläufig abgesperrt. Hier und da sieht man Zelte von Hilfsorganisation für die Menschen die ihr Zuhause verloren haben oder es noch immer nicht gefahrlos betreten können. Traurigerweise fielen auch die hohen Tempel die als Pagoden bezeichnet werden der Naturkatastrophe zum Opfer. Von ihnen bleibt oft nicht mehr als der quadratische Sockel übrig. Auch hier wurde an jedem freien Platz, der nicht von Zelten beansprucht wird der Schutt zusammengetragen. Mitsamt der beissenden Sonne, dem vielen Staub in der Luft und den Ruinen der Tempel ergibt sich so ein surreales Endzeitbild.

Im Laufe des Tages habe ich viel Zerstörung gesehen und wurde mir bewusst welche schweren Verluste die Menschen hier hinnehmen mussten. Doch sah ich auch etwas anderes. Zwischen den Ruinen, den beschädigten Häusern und dem vielen Staub blitzte oft die Schönheit Kathmandus und Umgebung auf. Alte Häuser mit ihren kunstvoll verzierten Holzfenstern und den dunkelrot glänzenden Backsteinmauern, die dem Erdbeben getrotzt haben, gaben mir eine Idee davon was einmal war und was vielleicht werden kann.
Genauso verhällt es sich auch mit den Menschen. Man merkt dass Land und Leute angeschlagen sind, jedoch nicht gebrochen und die Lebenslust die von ihnen ausgeht beibt fast greifbar.

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Angekommen in Kathmandu

5/29/2015

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Über meine Anreise nach Nepal gibt es nicht viel zu berichten. Die Zwischenstopps dauerten länger als mir lieb war. Der Flughafen in Delhi schlägt Heathrow um einige Sympatiepunkte. In Delhi selbst, würde ich morgens um 8 Uhr und bereits 32 Grad keinen Fuss vor die Tür setzen. Und vor dem, der das genuschelte Englisch des indischen Flughafenpersonals auf Anhieb versteht, ziehe ich meinen Hut.
Erst beim Landeanflug auf Kathmandu wurde die Sache interessanter. Auf Reiseflughöhe versperrten einem schwummrigen Wolken, die den kommenden Monsun ankündigten, die Sicht auf das Land unter einem und man blickte auf eine milchig graue Suppe herab. Nur in weiter Entfernung hiessen einen die Umrisse der imposanten Riesen des Himalayas willkommen. Als wir nun die Wolkendecke durchbrochen hatten, betrachtete ich die Wellen von Landmassen welche die hiesige Landschaft prägen. Einige von ihnen hatten flache Berghänge und waren dicht bewaldet, andere endeten abrupt in steilen Klippen was noch mehr dem Bild einer brechenden Welle entsprach. Ich nahm die ersten Häuser und Siedlungen wahr. Einige hatten sich ganz oben auf den den Bergkämmen (oder für Einheimische vielleicht Spitzen der Hügel) eingerichtet.

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Je tiefer wir sanken, desto auffallender war jedoch, dass das was ich aus der Höhe noch als kleine textmarkerfarbige Schnipsel in der Landschaft wahrnahm, sich bei näherer Betrachtung als eine bunte Ansammlung von Zelten herausstellte. Nun spreche ich hier nicht von ein paar vereinzelten Zelten sondern ich sah sie über das ganze riesige Tal, das sich vor mir ausbreitete, verstreut. An einigen Stellen bildeten sie kleine Camps oder Zeltsiedlungen. Es handelte sich dabei um die improvisierten Unterkünfte der Menschen die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren hatten. Versorgt wurden sie damit von der Regierung und ausländischen Hilfsorganisationen. Der Anblick erlaubte einen kurzen und wagen Einblick in das Ausmass der verheerenden Erdstösse.
Die Landung war gekonnt und die Grenzkontrollen  verliefen zügig. Die Freude endlich angekommen zu sein war gross. Erst am Gepäckband wurde meiner Euphorie ein Dämpfer verpasst. Air India hatte anscheinend in Delhi geschlampt und so blieb das ganze Gepäck der Passagiere erst mal dort. Morgen früh gegen 10 Uhr soll es dann am Tribuvhan Airport abholbereit sein.
Meine Stimmug blieb nur kurz getrübt da ich direkt darauf von meinen überaus herzlichen Gastgebern der nächsten zwei Tage, einer nepalesischen Familie, empfangen wurde. Selten hat man das Glück so liebenswürdige Leute zu treffen. Mein Gepäck? Kein Thema. Etwas passendes würde sich finden lassen und wie sich herausstellte sollte das auch wunderlicherweise stimmen. Man muss bedenken, dass die meisten Menschen hier einen Kopf kleiner sind als ich. Zusammen fuhren wir Richtung Kathmandu Zentrum. Auf der Fahrt verbrachte ich die grösste Zeit damit mich mit meinen neuen Freunden vertraut zu machen und achtete deshalb nicht übermässig auf die Umgebung. Ich kam jedoch nicht drum rum zu bemerken wie Menschen, Hunde und Kühe in aller Gelassenheit zwischen dem dichten Verkehr herumliefen. Affen dagegen bevorzugten den schnelleren Weg über die Strom- und Telefonleitungen, die als dicke Bündel in der Luft hingen. Für mich stellte dies alles ohnehin schon chaotische Umstände dar und so musste ich zweimal hinsehen um die Schäden an den Häusern wahrzunehmen. Lange Risse zogen sich über so manche Fassade, Mauern waren eingestürzt und Gebäude mit Glasfassaden waren gut verpackt in der Bemühung die wenigen heil gebliebenen Fenster zu retten und andererseits auch um Passanten zu schützen falls diese sich doch bei einem weiteren Beben lösen und hinunterfallen sollten. Da ich mich noch nicht in der Stadt orientieren kann, kann ich auch noch nicht mit Gewissheit sagen wo das Haus der Familie liegt. Aus dem Zimmer welches mir so überaus freundlich überlassen wurde blicke ich auf eine sehr geschäftige kleine Strasse zwischen hohen und eng aneinanderstehend Häusern hinunter.

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Am Tag sorgen das Knattern von Fahrzeugen und das einhergehende unablässige Hupkonzert in der ganzen Stadt für einen etwas erhöhten Lärmpegel. Fast schon gespenstisch ruhig wird es ab 8 Uhr. Dies hat sich erst vor kurzem so eingestellt. Nach dem Erdbeben bleiben die Menschen nicht mehr so lange draussen in den Strassen. Mir wurde gesagt, auch Restaurants würden mittlerweile ab 8/9 Uhr Abends schliessen. So wird die Nacht von den Gruppen streunender Hunde, deren Geheul und Gekläffe  übernommen. Nach mehr als 24 Stunden ohne Schlaf sollte das aber nicht weiter stören. Zuvor wurde ich jedoch von meiner Gastfamilie zu Tisch gebeten. Mit viel Hingabe zauberte uns die Frau des Hauses ein leckeres traditionelles Essen, bestehend aus Reis und Hühnchen mit einer Sosse aus Linsen und begleitet von einem kleinen Salat aus heimischen Gurken. Obwohl ich auch in Luxemburg schon die nepalesische Küche geniessen durfte und ich die Kochkünste der Köche nicht in Frage stellen will muss ich sagen, dass es mit dem was mir hier vorgesetzt wurde nicht zu vergleichen war. Sei es wegen den original Gewürzen hier aus Nepal oder der nicht europäisch-angepassten Kochweise, man schmeckte einfach mehr heraus. So falle ich also nach mehr als einem Tag reisen auf mein Bett. Da ich etwas zu gross bin baumeln die Füsse entspannt über die untere Bettkante. “Shuba Ratri!” was soviel bedeutet wie Gute Nacht.

Cheers,


Marc

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Aufbruch, die zweite!

5/27/2015

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Die Anspannung vor der Abreise hatte sich in den letzten Tagen kontinuierlich gesteigert und gipfelte gestern darin, dass ich wie von Sinnen von einem Geschäft zum nächsten lief um mich verzweifelt mit Dingen einzudecken die mich gegen alle Eventualitäten wappnen sollten. Die sündhaft teueren Trockenfutterrationen die mir im Survival Shop angeboten wurden schlugen letztendlich dem Fass den Boden aus und machten mir klar wie verrückt ich mich doch eigentlich machte (obwohl mir sehr wohl angeraten wurde Essen mitzubringen). Als Aussenstehender scheint einem die Vergeblichkeit solcher Bemühung schnell klar, doch wenn man sich selber mit so einer Situation konfrontiert sieht und sich zusehends hineinsteigert passiert es schnell, dass man vor lauter Aufregung den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Glücklicherweise kam ich (besser spät als nie) zur Einsicht, dass man sich unmöglich auf alles vorbereiten kann und damit verpuffte auch die aufgestaute Energie. Heute am Vorabend meiner Reise erlebte ich zwar noch einige Frustmomente beim Packen hatte, ansonsten blicke ich aber zuversichtlich und mehr oder weniger entspannt dem morgigen Tag entgegen.   
Bedenkt man den Grund meiner Reise erscheint es vielleicht etwas unpassend, doch ich muss sagen, dass es sich nach der langen Vorbereitung und dem zusätzlichen Warten, gut anfühlt endlich los zu dürfen…
Das nächste Mal werde ich mich aus Kathmandu melden.



Cheers

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2. Lagebericht aus Dhulikhel

5/20/2015

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Die letzten Nachrichten die uns aus Nepal seit dem zweiten grossen Erdbeben erreicht haben sind alles andere als beruhigend. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter und wird jetzt auf über 12.000 geschätzt. Über 16.000 weitere Personen wurden verletzt. Gebäude, die bereits beim ersten Beben beschädigt wurden, sind nun vollends eingestürzt und der kontinuierliche Regen bringt verheerende Erdrutsche mit sich.

Das Hospital in Dhulikhel wurde ebenfalls von den letzten seismischen Aktivitäten getroffen. Die pädiatrische Station wurde evakuiert, entstandene Risse und weitere Schäden an den Gebäuden müssen unbedingt vor dem bevorstehenden Monsun repariert werden und alle Internatsgebäude für Studenten sind mittlerweile unbewohnbar. Die schwersten Verluste wurden jedoch in den Aussenregionen registriert. 5 der medizinischen Aussposten wurden komplet zerstört und 5 weitere bedürfen dringend grösserer Reparaturen.  Zu Letzteren zählt auch das in Kattike Deurala, welches von Luxemburg finanziert wurde.

Was die Arbeit des Dhulikhel Krankenhauses betrifft so lässt sich sagen, dass das Personal ,trotz der Unterstützung von internationalen Hilfskräften, noch immer überlastet ist. 500 Patienten teilen sich die 360 verfügbaren Betten und die Operationsräume sind weiterhin Tag und Nacht besetzt. Medizinische Rettungsmannschaften dringen weiter in die schwer erreichbaren Regionen vor. Meistens benötigt es dazu die Hilfe von Helikoptern und der Unterstützung der nepalesischen Armee. Angekommen, treffen die Helfer in vielen Fällen auf Dörfer die dem Erdboden gleich gemacht wurden und auf deren verletzte und traumatisierte Einwohner. Ihnen wurde alles genommen. Es werden medizinische Camps organisiert, die die Menschen kostenfrei verarzten und impfen. Dadurch wird auch der Gefahr von Epidemien entgegengewirkt.

Nach den ersten Kontakten mit der Leitung des Hospitals in Dhulikhel hat Nepali Med Lux Hilfsspenden im Wert von 50.000€ überwiesen. Mit diesem Geld soll es ihren Partnern ermöglicht werden die medizinischen Vorräte wieder aufzufüllen. Es herrschen schwer vorstellbare Umstände vor Ort. Wie Dr. Ram Shrestha, der Gründer des Hospitals, bereits erklärt hat, kann man selbst den leicht Verletzten nicht sagen sie sollen nach Hause gehen, weil ein solches einfach nicht mehr existiert. So kommt es, dass man sich vor Ort um 16.000 Patienten und deren Familien kümmern muss. In diesem improvisierten Camp erhalten die Menschen ein “Erste-Hife Packet” welches ein Zelt, Decken, einige Kleider, Reis, Linsen, Öl, Camping Gas, ein Mittel zur Wassereinigung und einige Toilettenartikel enthällt.  Solches Material zu senden wäre zu kostspielig und würde zu lange Dauern (in der Regel 8 Wochen). Nepali Med Lux hat sich daher mit den Zuständigen darauf geeinigt, dass das Hospital auch weiter bei seinen gewohnten Lieferanten (aus Indien, China, Thailand etc.) kaufen soll und die Kosten dann übernommen werden. Natürlich wird bei allen Einkäufen auf einen Rechnungsbeleg und einen Lieferschein bestanden.

NepaliMed Lux hat sich ausserdem dazu entschieden den Wiederaufbau einer der Aussenposten zu übernehmen, wobei sich die Kosten wohl auf +- 250.000€ belaufen werden.
Bald wird Nepal in Vergessenheit geraden, da eine andere Katastrophe diese in der internationalen Presse ersetzen wird. Die Touristen werden sich ein anderes Urlaubsziel aussuchen und so wird vielen Menschen in Nepal, die vom Tourismus abhängig sind, die einzige Einnahmsquelle genommen und folglich jegliche Chance auf einen Neuanfang.
NepaliMed Lux hat sich entschieden den Kampf für dieses bezaubernde Land und seine wundervollen Menschen weiterzuführen und wir bitten sie von ganzem Herzen diese Leute die alles verloren haben nicht fallen zu lassen.

NepaliMed Lux bedankt sich bei allen Spendern und bittet noch um etwas Geduld. Ein Dankschreiben samt detailliertem Bericht sollte bald folgen.

Namaste. 



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    Marc Schmit

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